Bericht: Alfa-Romeo Stelvio

Nun ist es also passiert.
Die Italiener haben ihr erstes SUV auf den Markt gebracht.

 

Vorab eine kurze persönliche Meinung:
Der Stelvio sieht gut aus und ich gönne der Marke diesen Schritt, aber ich persönlich hätte mir so etwas gewünscht, um der Marke Lancia wieder neues Leben einzuhauchen.
Stattdessen kursieren Gerüchte, dass der Konzern die Marke einstampfen wird und sich auf den Kern FIAT und Alfa Romeo als sportlichen Ableger konzentrieren will.
Grundsätzlich passt das ins Bild.
Von Lancia ist eigentlich nichts Brauchbares zu vernehmen.

 

Zurück zum Stelvio:
Im Kern basiert der Bolide, dessen Name von einer Passstraße in Italiens Alpen abgeleitet ist, auf der Giulia.
Alfa verspricht auch nur minimale Einbußen in der Sportlichkeit aufgrund des Aufbaus.
Hier kommen zum Marktstart, neben kräftigen Motoren, auch intelligente Technologien zum Einsatz.
Die Stabilitätskontrolle z.B. bremst nicht einzelne Räder, sondern sorgt für die gezielte Beschleunigung, um den Wagen in der Spur zu halten.
Der intelligente Allradantrieb kommt noch hinzu, ein Fahrmodi-Wahlsystem und je nach Motorisierung auch eine achtstufige Automatik von ZF.

 

Von den Ausmaßen her ist der Stelvio auch keinesfalls etwa in der Klasse der Kompakt-SUV zuhause, denn er ist durchaus stattlich.
Mit 4,68m Länge, 2,16m Breite und 1,65 Höhe erinnert er stark an den Porsche Macan, der wohl, neben den BMW-Modellen, auch einer seiner ärgsten Konkurrenten werden dürfte.

 

Zum Markstart stellt Alfa vorerst nur die sogenannte "First Edition" zur Auswahl.
Diese ist mit dem 2.0 Turbo-Vierzylinder mit 280PS ausgestattet.
Der Antrieb erzeugt 400Nm Drehmoment und beschleunigt den Stelvio in 5,7 Sekunden auf Tempo 100.
Wenn das nicht genügt, geht es weiter bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 230km/h.
Die schon erwähnte Automatik ist hier serienmäßig, wie auch beim von der Messe bekannten Top-Modell Quadrifoglio Verde, die es ähnlich schon bei der Giulia gibt.
Auch der Antrieb ist identisch: 2.9 V6 mit 510PS und 600Nm.
Allerdings kommt der QV erst im Sommer und sind die Preise noch nicht bekannt.
Die First Edition soll 56.000 EUR kosten.
Im direkten Ausstattungsvergleich liegt der Preis etwa 1/10 unter BMW-X3-Niveau.
Für diese Taktik ist Alfa Romeo bereits bekannt.
Spätere Basis-Varianten des Stelvio dürften damit ab einen Hauch unter 40.000 EUR zu haben sein.

 

Neben der Sportlichkeit verspricht Alfa auch genügend Funktionalität.
So soll der Innenraum gute Platzverhältnisse bieten und ein brauchbarer Kofferraum vorhanden sein, der oberhalb der 500 Liter bieten soll.

 

Die First Edition ist bereits bestellbar.

 

Details gibt es unter...

http://www.alfaromeo.de/stelvio

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