Ford Fiesta ST200

Nach der hübschen Vignale Familie darf auch er nicht fehlen, denn auch dieser Flitzer wurde in Genf dem Publikum präsentiert.

 

Schon vor einiger Zeit wurde seitens Ford nach außen gelassen, dass es beim Fiesta ST Änderungen geben wird.

 

Es war zu erwarten, dass diese Änderungen sich wohl kaum zum Schlechteren wenden werden.
Im Klartext heißt das, wie der Name bereits erahnen lässt, dass der kleine Kölner zunächst mal eine gehörige Portion mehr Druck im Kessel haben wird.

Genauer gesagt, soll das ab Juni diesen Jahres sein.

 

"Mehr Druck" heißt nicht nur, dass der ST nunmehr aus dem 1.6 EcoBoost Vierzylinder-Turbomotor 200PS entfaltet, sondern auch eine schon mal bei den Duratorq-Dieseln aufgetretene Over-Boost-Funktion inne hat.
Für 20 Sekunden entfaltet der Motor somit noch mal ein Leistungsplus auf 215PS und eine ebenso kurzfristige Steigerung des Drehmomentes von 290Nm im Normalzustand auf respektable 320Nm in der Spitze.

 

Das soll den Fahrspaß deutlich steigern und dürfte gelingen, denn das ist noch nicht alles:
Zusätzlich wurde noch das Getriebe überarbeitet und unter anderem kürzer übersetzt sowie das Fahrwerk gründlich modernisiert.
In 6,7 Sekunden erreicht der sportliche Fiesta eine Geschwindigkeit, um von Cochem nach Trier weniger als eine Stunde zu brauchen.

Wem das für die A48 zu langsam ist, kann das ganze dann noch auf 230km/h steigern.

Erst dann ist der Leistungsvorrat zur Vortriebserzeugung erschöpft.

 

Das ist aber immer noch nicht alles:
Das Lenkgetriebe wurde ebenfalls kürzer übersetzt und damit direkter ausgelegt.
Der Bolide besitzt rundum Scheibenbremsen, deren Sättel übrigens in feuerrotem Lack dem Auge schmeicheln.

Dazu kommen schicke Leichtmetallräder in 17 Zoll.

 

Auch der Innenraum ist nicht zu verachten:

Hier gibt es sportliches Recaro-Gestühl zu erleben und nicht all zu knapp, mal mehr, mal weniger dezent verteilte Erinnerungen daran, dass man in der sportlichsten Ausführung des Fiesta sitzt.
Dazu gehören z.B. schick hinterleuchtete Einstiegsleisten und eine nur schwer zu übersehende Plakette unterhalb der Klimaautomatik.

 

In den nächsten Wochen sollen auch die Preise für den scharfen Polo-GTI-Konkurrenten bekannt gegeben werden.

 

Fotos: FoMoCo

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