Bericht: GM - Das Haus der sterbenden Marken?

General Motors (GM) ist mal wieder in den Schlagzeilen.

 

Es geht darum, dass sich eine Marke aus den Gefilden von GM verabschieden wird: Opel (damit wohl auch Vauxhall).
Immerhin geht es nicht darum, dass eine traditionsreiche Marke des GM-Konzerns stirbt, sondern sie soll "nur" an den Kooperationspartner PSA (seit 2012) verkauft werden.

 

Das ist aber nicht immer so gewesen.
Daher gehen wir auf eine kleine Reise in die Vergangenheit.
Wer kommt mit?

 

Aktuell sind bei GM noch folgende Marken aktiv, die auch eine gewisse Marktbedeutung und/oder Bekanntheitsgrad inne haben
(Auf kleine Marken, wie z.B: "ALPHEON", die noch weitgehend unbekannt und mit ungewisser Zukunft sind, wollen wir mal nicht weiter eingehen):

 

Die größte und wichtigste Kernmarke stellt wohl "CHEVROLET" dar.
Zum Konzern gehört die Marke "erst" seit 1918.
Der Rennfahrer Louis Chevrolet gründete die Marke 1911, da er der Meinung war, ein Konzept für die Produktion eines Automobils zu haben, dass dem Ford Model T überlegen war.
1918 kaufte GM das Unternehmen und behielt das Warenzeichen bis heute bei.
Die Marke gilt von jeher als wichtigster Konkurrent der Kernmarke Ford der Ford Motor Company.
Chevrolet ist dafür zuständig den Grundbedarf des Marktes an "Brot-und-Butter-Autos" zu decken, während andere Divisionen gehobenere oder speziellere Ansprüche erfüllen sollen.

 

Da wäre z.B. "BUICK".
Durch David Dunbar Buick 1903 gegründet und wenig später durch GM-Gründer William Durant übernommen, gehört sie zu den Marken, die von jeher zu GM gehören und nach der Konzernbildung 1908 als Division eingegliedert wurden.
Buick ist dafür zuständig Fahrzeuge anzubieten, die vom Anspruch her zwischen den Modellen der Einstiegsmarke Chevrolet und der Luxus-Division Cadillac liegen.
Als sie noch existierte, wurde Buick am ehesten mit der Division "Mercury" des Hauptkonkurrenten Ford verglichen, der diese aber wegen zu geringer Nachfrage 2011 einstellte.
Auch Buick geht es in dieser Hinsicht nicht viel besser und rinkt seit Jahren mit der Profilbildung und wirtschaftlichen Defiziten.
GM bemüht sich immer wieder die Marke neu auszurichten und aktuell z.B. gegen die Luxus-Division Lexus (Toyota) zu platzieren, ohne Cadillac zu nahe zu kommen.
Da sich das denkbar schwierig gestaltet, droht auch Buick regelmäßig die Einstellung.

 

"CADILLAC" ist die Luxus-Division und die damit am höchsten positionierte Marke im Konzern.
Gerade in ihrem heimatlichen Markt wird sie am ehesten mit der Luxus-Division Lincoln des Erz-Konkurrenten Ford verglichen.
Gerade deshalb und obwohl auch Cadillac zu den Marken gehört, die von seinem Anfängen an zum Konzern gehören, könnte Cadillacs Geschichte verrückter kaum sein.
Im Kern bezeichnet man Henry Martin Leland als Gründer der Marke.
Streng genommen, ist dies aber nur die halbe Wahrheit.
Denn Leland firmierte die Firma 1902 um.
Zuvor hieß sie "Henry Ford Company", dessen Management Leland nur übernahm.
Ja, genau dieser Henry Ford.
Vor seiner "Ford Motor Company" gründete Ford nämlich die "Detroit Automobile Company", die aber in sehr kurzer Zeit in Schieflage geriet, refinanziert und aus rechtlichen Gründen in dem Zuge umfirmiert werden musste.
Da er nun parallel mit der FoMoCo beschäftigt war, bat er seinen Freund Leland die Betreuung zu übernehmen und zog sich einige Jahre später vollständig aus dem Unternehmen zurück.
Sodann benannte Leland das Unternehmen nach dem französischen Stadtgründer von Detroit: Antoine de la Mothe Cadillac.
Da in den jüngeren Dekaden in der Oberklasse europäische und asiatische Marken an Bedeutung gewannen, gerieten die heimateigenen Luxus-Divisionen Cadillac und Lincoln (Ford) zunehmend unter Druck und sind bemüht sich marktgerecht zu positionieren.
Zurzeit gelingt das Lincoln aber z.B. besser als Cadillac.
Übrigens wird Cadillac seit letztem Jahr (2016) auch offiziell in Deutschland angeboten.
Allerdings hat das kaum einer so recht bemerkt.

 

"GMC" ist ein Markenzeichen der GMTC - General Motors Truck Company, die wohl am wenigsten verleugnen kann, dass sie zu GM gehört.
Die GMTC ist aus der Reliance Motor Truck Company und aus der Rapid Motor Company hervorgegangen, die GM 1908 und 1909 eingliederte.
Zunächst blieb es bei den Marken "Reliance" und "Rapid" bei den Trucks, LKW und Bussen, als dann aber 1912 die Marke GMC einheitlich eingeführt wurde.
Es lässt sich bereits erahnen, dass GMC hauptsächlich zur Abdeckung des Nutzfahrzeugbedarfs vorgesehen ist.
Das Geschäft rundum Bussen und LKW wurde jedoch im Laufe der Zeit für GM immer unrentabler und brachen einige Branchenzweige einfach weg.
So besteht heute das Angebot von GMC nur noch aus Kleintransportern, Pick-ups und SUV.
Allerdings gehört GMC neben Chevrolet wohl zu den Marken, die am wenigsten um das Fortbestehen bangen müssen.

 

"OPEL" und "VAUXHALL" sind eigentlich durchaus wichtig für GM, da sie für den Konzern derzeit allein den Zugang zum europäischen Markt sichern.
Im Falle der Adam Opel AG handelt es sich auch um ein Unternehmen, das maßgeblich an der Entwicklung von Technologien beteiligt ist, von dem GM konzern- und weltweit profitiert.
Zum Teil entwickelt Opel komplette Fahrzeuge, die unter diversen Badges und mit leichten Veränderungen und Anpassungen in der ganzen Welt verkauft werden, während Opel und Vauxhall selbst die internationale Aktivität vertraglich untersagt ist.
Während Vauxhall, wie Opel, einst ein traditionsreiches und selbständiges Unternehmen war, das auch eigene Fahrzeuge entwickelte, handelt es sich seit geraumer Zeit nur noch ziemlich genau um die deutsche Opel-Modellpalette, die unter dem Vauxhall-Badge und mit marktgerechter Anpassung (Rechtslenker) in Großbritannien angeboten wird.
Vauxhall gehört seit 1925 zu GM und Opel seit 1929.
In diesen Tagen ist besonders Opel in den Schlagzeilen, da bekannt wurde, dass GM das Unternehmen wohl an den Allianzpartner PSA (seit 2012) abstoßen will.

 

"HOLDEN" ist eine Marke von GM, die fast nur auf dem australischen Markt vertreten ist und dort den Hauptkonkurrenten der FoMoCo of Australia darstellt.
Die Fahrzeugpalette besteht hauptsächlich aus PKW und UTE, die teilweise auf koreanischen Modellen basieren.
Holden gehört seit 1931 fest zu GM, hat aber zuvor bereits als HMBB mit GM als Karosserie-Manufakteur kooperiert.
Noch existieren in Melbourne neben einem Entwicklungszentrum auch Produktionswerke.
GM hat jedoch bereits offiziell bekannt gegeben, dass die Fahrzeugherstellung in Australien vollständig eingestellt werden soll und zukünftig ausschließlich anderswo in der Welt produzierte Fahrzeuge unter dem Badge importiert werden sollen.
Insgesamt werden in Australien mindestens 12.000 Arbeitsplätze abgebaut.
Dementsprechend steht GM dort in der Kritik.

 

Die letzte, noch bedeutsame und existierende Marke unter GM-Führung, ist "CORVETTE".
Allerdings dürfte das viele verwirren, da die Corvette chronologisch und punktuell als Chevrolet Corvette bekannt ist.
Tatsächlich bildet die Corvette jedoch seit 2005 eine eigene Marke im Konzern, unter der der bekannte Sportwagen weltweit vertrieben wird.
Der traditions- und ruhmreiche Ausnahme-Sportwagen ist für GM durchaus wichtig, denn in siebter Generation seit 1953 nähern sich die Produktionszahlen bald der 2-Mio-Marke.
Damit gehört auch diese Marke eher zu denen, die eher weniger um die Einstellung fürchten müssen.
Der Grund für die Absonderung war jedoch eine Abgrenzung von den zuletzt unter Chevrolet-Badge vertriebenen Daewoo-Modellen in Europa.
Da GM mit diesem Unterfangen aber gründlich auf die Nase gefallen ist und es inzwischen eingestellt hat, wäre theoretisch möglich, dass die Corvette wieder in die Chevrolet-Division rückeingegliedert wird.
Wirklich wahrscheinlich ist das jedoch erstmal nicht.

 

Damit ist es das auch vorerst einmal gewesen mit den Marken, die noch Bestand haben im Konzern.
Wir haben ja eine Reise in die Vergangenheit versprochen und nach dieser umfangreichen Einführung, wird es dafür ja langsam Zeit.
Allerdings gilt auch hier: Wir werden uns jetzt nicht jeder kleinen Einzelmarke widmen, die jemals vielleicht ein paar Jährchen mal mit dem Konzern, wie auch immer, verbunden war, wie z.B. Beaumont, Viking, Ranger, Marquette und viele andere.
Auch hier beschränken wir uns auf Marken, die einst eine entscheidende Rolle gespielt haben oder sonstwie Anlass bieten, dem ein oder anderen im Gedächtnis zu verharren.
Ansonsten würde dies hier auch wohl vollends den Rahmen sprengen und wir wollen uns auch halbwegs an Entwicklungen der Neuzeit orientieren und keine Oldtimerkunde betreiben.

 

"OLDSMOBILE" gehörte ebenfalls zu den Marken, die von jeher zu GM gehörten und ging aus der Olds Motor Car Company hervor, die durch Rensom Eli Olds bereits 1897 gegründet wurde.
Dieser führte sein Unternehmen noch vor Henry Ford in die Fähigkeit der Massenproduktion und war in diesem Segment der erste erfolgreiche Hersteller der USA.
Oldsmobile war auch der, nach Mercedes und Peugeot, am längsten im Automobilmarkt verwendete Markenname.
Oldsmobile stand im Konzern für gehobene Ansprüche, was Innovationen und Außergewöhnlichkeiten anging.
Besonders in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts wurde die Marke dafür sehr geschätzt und hatte in den 60er und 70er Jahren seine Hochzeiten.
Danach ging es dann zunächst sehr langsam, mit Beginn des neuen Jahrtausend dann umso steiler, bergab.
Während insgesamt über 30 Mio Fahrzeuge produziert wurden, halbierten sich die Produktionen mit jedem Jahr.
2003 waren es nur noch um 160.000 Fahrzeuge.
Das war das Aus für die Marke.
Durch Abwicklung und Rückkäufe kostete das Ende der Marke GM im Jahr 2004 rund 1 Milliarde Dollar.

 

Die Traditionen der Marke "PONTIAC" gehen bis in das Jahr 1899 zurück.
Hervorgegangen ist sie aus der Pontiac Spring&Wagon Works, deren Namensgebung auf den Ottawa-Häuptling Chief Pontiac zurückging und die 1908 mit der Oakland Motor Company fusionierte.
1909 erwarb GM zunächst die Hälfte der Anteile, übernahm Pontiac jedoch noch im Verlauf des gleichen Jahres vollständig.
Bis etwa zu den 50er Jahren war Pontiac knapp über der Kernmarke Chevrolet positioniert.
Danach machte GM aber den Fehler die Kompetenzen der beiden Marken zu verwischen und bot auch unter der Marke Chevrolet bessere Ausstattungen und starke Motorisierungen an.
Der Marke Pontiac nahm das zum ersten Mal die Daseinsberechtigung und führte zu Schwierigkeiten.
Zu den 60er Jahren hin gelang es aber trotzdem die Marke neu zu positionieren.
Von da an übernahm die Marke die Sportkompetenzen im Konzern, was man sodann mit entsprechender Motorisierung und Modellnamensgebung unterstrich.
Die Erfolgsspitze erreichte damit die Division in den 60er Jahren.
Modelle wie GTO, Grandprix, LeMans und Firebird sind bis heute unvergessen und erlangten zum Teil eine Tradition über Dekaden hinweg.
Bergab ging es mit der Marke ab der frühen 70er Jahre.
Die erste große Ölkrise schränkte die Nachfrage nach sportlichen Fahrzeugen so stark ein, dass GM die Marke erneut neu, bis zur völligen Unkenntlichkeit, positionierte.
Die Palette bestand nur noch aus merkwürdigen Kleinwagen und Derivaten von Modellen anderer Divisionen.
Eines der wenigen Modelle, das seinen Kultstatus weiter ausbaute, war der Pontiac Firebird und seine stärkere Variante Trans Am.
Diese kamen in beliebten Filmreihen und Serien zum Einsatz, wie z.B. "Bandit" und "Knight Rider".
In den 80ern versuchte GM mit dem Pontiac Fiero als kleinen Mittelmotor-Sportwagen noch eins drauf zu setzen.
Dem sein 4-Zylinder-Motor riss aber niemanden vom Hocker und blieb daher meist in den Schauräumen stehen.
Im neuen Jahrhundert geriet GM insgesamt immer stärker unter Druck.
Imageträger Firebird wurde 2002 ohne Nachfolger eingestellt.
2009 ging GM in Insolvenz und entschied Pontiac bis 2010 als Teil der Restrukturierung vollständig aufzugeben.

 

Die Marke "SATURN" (nicht verwandt und nicht verschwägert mit der Elektronik-Kette) wurde erst 1990 eingeführt.
Das Ziel war günstige Modelle zu importieren, die unterhalb von Chevrolet positioniert werden sollten. 
Die Nachfrage an kleinen, verbrauchsarmen und preisgünstigen Fahrzeugen wurde immer größer, die schon vorher die asiatische Konkurrenz auf den amerikanischen Markt lockte.
Das besondere an den Saturn-Fahrzeugen war, dass sie zum Teil entweder auf Opel-Modellen basierten oder zumindest von Opel mitentwickelt wurden.
Wie auch Pontiac, fiel die Marke der Insolvenz von GM in 2009 zum Opfer und wurde ersatzlos gestrichen.

 

Die Marke "HUMMER" geht auf ein gängiges Militärfahrzeug der amerikanischen Streitkräfte namens M998 HMMWV (ugs. Humvee) zurück, dass von der AM General Corporation ab 1985 entwickelt und gebaut wurde.
1992 wurde eine Zivilversion entwickelt.
GM wurde aufmerksam und kaufte 1999 die Namensrechte, ließ AM aber weiterhin produzieren.
GM entwickelte weitere Modelle unter dem Label und nannte sie H2 und H3.
So kam die Ursprungsversion 2003 zu seiner Bezeichnung H1, die aber 2006 schon wieder eingestellt wurde.
AM produzierte noch eine Zeit lang den H2 für GM.
Mit dem H3 hatte AM gar nichts mehr zu tun, denn diesen fertigte GM in einem seiner eigenen Werke.
Auch die Marke Hummer fiel der Insolvenz 2009 zum Opfer.

 

"SAAB" war ursprünglich ein namhafter Automobilhersteller, der 1947 in Schweden gegründet wurde.
Ab 1969 wurde in SAAB-Scania umfirmiert, da der Nutzfahrzeughersteller übernommen wurde.
Später gab es zunächst eine Kooperation mit Lancia, dann auch mit FIAT und Alfa-Romeo, bis man sich Ende der 80er Jahre aufgrund von einigen Rückschlägen entschied neue Partner zu suchen.
Wunschpartner war die Ford Motor Company, die aber nach einigen Verhandlungen das Interesse verlor.
Kurz darauf wurde man sich aber mit GM einig, was zunächst in einem Joint Venture schloss.
Die Scania AB wurde ausgegliedert und die SAAB AB blieb übrig.
Die zweite Generation des Saab 900 basierte im wesentlichen auf einem von Opel entwickelten Fahrzeug.
Kritiker werfen GM vor, seit Beginn der 90er Jahre die Saab AB sozusagen als Abschreibungsobjekt des Konzerns gehalten zu haben, denn bis auf wenige Ausnahmen erwirtschaftete Saab fast nur Verluste, die aber nicht notwendig gewesen sein sollen.
Im Jahr 2000 übernahm GM das Unternehmen vollständig und nutzte die Entwicklungs- und Produktionskompetenzen auch für eigene Projekte, wie den Cadillac BLS.
Im neuen Jahrhundert wuchsen Saabs Verluste ins Unermessliche und so fiel auch Saab der GM-Insolvenz zum Opfer, da GM 2009 die Rückfuhr der Finanzen für Saab und das Herauslösen der Marke aus dem Konzern bekanntgab.
In Schweden führte dies zu viel Ärger, da der schwedische Staat jegliche Hilfen versagte, da man ein Versacken der Gelder in den Weiten des GM-Konzerns befürchtete.
Nach viel Hin und Her mit Koenigsegg und chinesischen Investoren, verkaufte GM das Unternehmen letztendlich an Spyker, wodurch Saab aber nicht wirklich gerettet werden konnte.
Nach weiteren Rückschlägen stellte SAAB 2012 alle Aktivitäten ein.
2014 verlor der letzte Inhaber NEVS auch die Nutzungsrechte des Namens.

 

"BEDFORD" war eine Tochtermarke von Vauxhall und wurde 1930 gegründet.
Mit Vauxhall gehörte sie damit zu GM.
Unter der Marke wurden in zwei Werken in GB Nutzfahrzeuge produziert.
1986 ging jedoch ein LKW-Werk an AWD über und war 1991 tot.
1990 entschied sich GM, den Namen Bedford sterben zu lassen.

 

Colin Chapman gründete die Firma "LOTUS Engineering" im Jahre 1952.
Zunächst machte sich Lotus einen Namen mit der Entwicklung von Bausätzen und Rennwagen, die einige bedeutende Erfolge erzielen konnten.
Lotus Aktivitäten reichten sodann bis in die Formel 1.
Die wichtigsten zivilen Modelle waren der Lotus Elan und der Esprit.
Zu GM gehörte Lotus nur von 1986 bis 1993 und wurde an die italienische ACBN Holding, der auch Bugatti angeschlossen war, verkauft
Während der Zugehörigkeit zu GM sorgte die Entwicklung und Produktion des Lotus Omega für Aufsehen.
Es handelte sich um einen übermäßig souverän motorisierten Boliden auf Opel/Vauxhall-Omega-Basis.
Seit 1996 gehört Lotus zu Proton (Malaysia) und ist noch auf diversen Märkten aktiv.

 

Wie es nun im GM-Konzern weitergeht, ist fraglich.
Mit dem Verkauf von Opel und Vauxhall bleibt für GM das Europa-Geschäft auf der Strecke.
Wahrscheinlich wird man sich dann stärker wieder auf den heimatlichen und asiatischen Markt konzentrieren.
Sollte die Marke "Buick" auch noch dem Rotstift zum Opfer fallen und das wäre durchaus denkbar, da einige Buick-Modelle bei Opel entwickelt und produziert wurden/werden, bleiben wohl im Großen und Ganzen nur noch die Kernmarken übrig.

 

Wie sich GM danach noch entwickelt, wird man wohl abwarten müssen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Driver's Phantasia by M. Schild