Bericht: GM >>> Opel <<< PSA - Teil 1

Da platzen heute die Nachrichten durch, dass laut Insidern GM erwägt Opel an PSA zu verkaufen.
Mittlerweile gibt es auch eine Ergänzung, dass es seitens PSA eine Bestätigung gäbe, dass man am Kauf interessiert ist.

 

Stellt sich die Frage, was dahinter steckt, denn aus Sicht von GM dürfte es ein relativ ungünstiger Zeitpunkt sein.

 

GM profitierte durch den Techniktransfer sehr stark vom Knowhow der Rüsselsheimer Ingenieure.
Insbesondere um die Kernmarke Chevrolet herum und einigen Nebendivisionen, wie beispielsweise Buick und Saturn.

 

Mit Opel geht es momentan endlich aufwärts, nur wurde das Ziel im Geschäftsjahr 2016 endlich wieder schwarze Zahlen zu schreiben, knapp verfehlt.

Das dürfte Verkaufsverhandlungen aus Sicht von GM ungünstig gestalten.

 

Stellt sich aber die Frage, ob Opel nicht gar eine Kooperation mit PSA gut tun würde.
Gerade in der Entwicklung von Diesel-Motoren, in den letzten Jahren auch in Zusammenarbeit mit der Ford Motor Company, ist PSA auf dem europäischen Markt eine Hausnummer.

 

PSA agiert auch im Kern rein auf dem europäischen Markt, genau wie Opel.
Möglicherweise birgt das auch Chancen im Sinne einer gemeinsamen Expertise im gemeinsamen Markt.

 

Synergien in vielerlei Bereichen würde eine solche Kooperation ohnehin bieten.
Zusätzlich gab es Zeiten, wo Opel unter den Fehlern der jetzigen Konzernmutter stark leiden musste.

 

Es bleibt also abzuwarten, welches Ergebnis die Gespräche bringen und man kann sich diesem gegenüber wohl getrost offen halten.

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