Bericht: KIA Stinger

In den USA hat er schon für Erstaunen gesorgt. Nun kommt er auch zu uns: Der KIA Stinger.

 

Die Hyundai-Tochter hat sich die letzten Jahre recht deutlich entwickelt und mit einigen Design-Auszeichnungen auf sich aufmerksam gemacht.
Nun soll noch mal deutlich gemacht werden, dass der Name KIA im koreanischen Konzern die sportlich ambitionierten Zielgruppen ansprechen soll.

 

Der Stinger ist hierfür ein weiterer Baustein. Mit der Studie namens GT hatte KIA schon mal einen kleinen Ausblick auf so ein Fahrzeug gegeben. Seinerzeit war die ziemlich einhellige Meinung: "Baut sowas doch tatsächlich und bringt es auf den Markt!".
KIA's Antwort: "Machen wir!"

 

Auf dem ersten Blick ist der "Stachel" lediglich eine viertürige Limousine, aber 1. eine hübsche und 2. hat die es in sich.
Nach derzeitigem Stand soll es den Boliden mit mindestens 3 kräftigen Motoren geben:
1. ein 2.2 Liter Diesel mit 200PS
2. ein 2.0 Liter Turbo mit 255PS, den man aus dem Optima bereits kennt.
3. ein 3.7 Liter V6 mit 370PS.

 

Mit den starken Versionen will KIA einigen etablierten Platzhirschen à la 3er BMW und co einige Kunden streitig machen und so die Konkurrenz da "pieksen", wo es weh tut.
Auch noch stärkere Varianten sollen nicht ausgeschlossen sein.

 

Ansonsten verzichtet der Stinger auf bahnbrechende Technik und große Experimente in der Innenraumgestaltung.
Statt outerspace wirkt er eher solide und vertraut, aber dafür ansehnlich und in ordentlicher Qualität.
Wer keine xx-Zoll-großen Touchscreens im Auto braucht, der könnte an den klaren Linien und Armaturen des Stinger gefallen finden.

 

Äußerlich spricht der KIA durchaus eine deutliche Sprache.
Dass er sportlich sein soll, will er keinesfalls verleugnen, lockt aber auch mit ansprechenden Formen.

 

Ebenso deutlich ist die Sprache im Bezug auf den Preis.
Der Stinger soll bereits um 35.000 EUR herum starten und konkrete Interessenten dieses Jahr noch die Erstauslieferungen erleben.
In Kürze soll er bereits bestellbar sein.

 

Es scheint sehr vorstellbar, dass das Auto seine Freunde und Abnehmer findet.

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