Intermot 2016 - Suzuki / Yamaha / Honda / Triumph

Da ich von keiner der Marken zahlreiche bahnbrechende Neuheiten wahrnehmen konnte, fass ich auch diese hier zusammen.

 

Besonders Suzuki wirkte hier irgendwie ulkig auf mich.
Von Weitem annähernd wirkte der Stand pompös und trotzdem sah man genauso von Weitem in Mitten des Standes ein Roundell mit der Aufschrift "Neuheiten 2017" und dachte "mehr als zwei Motorräder passen da nicht".
So war es dann auch. Es handelte sich um die Neuauflage der GSX-R. Auf einer saßen zwei hübsche Damen und auf der anderen nur eine. Das war's.
Der Rest drum herum wirkte irgendwie langweilig und gewöhnlich.
Ich schwöre, ich hab nichts gegen Suzuki, aber ich wusste nicht, was es da noch geben könnte, worüber Fotos und Berichte lohnen.
Also hier ein paar Infos zur GSX-R.

 

Die GSX-R wird es im MJ 2017 in zwei Varianten geben:
GSX-R1000 und GSX-R1000R.
Die Preise sind noch nicht bekannt (schlecht!).
Es handelt sich um einen 4-Zylinder-Reihenmotor mir exakt 1.000ccm. Der leistet 202PS und hat 118Nm Drehmoment.
Das fahrfertige Gewicht liegt bei gerade mal 202kg.
Die Ventile sind aus Titan und bei der Vorderradgabel handelt es sich um eine Showa BPF und auch das ZentralFederbein kommt von Showa, bei der Bremse um die Brembo T-Drive.
Die GSX-R1000R ist limitiert und nur in blau und schwarz verfügbar (GSX-R1000 auch in rot). Beim Zentralfederbein handelt es sich um das Showa BFRC Damping System und vorn um die Showa BFF statt BPF.
Beide Maschinen verfügen komplett über LED-Beleuchtung inklusive HSW, während nur die R-Version zusätzlich über Positionsleuchten verfügt.

 

mehr Infos unter...
motorrad.suzuki.de

 

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Bei Honda gab es da schon mehr zu sehen, aber auch keine Flut an Neuigkeiten.
Wichtigstes Modell dürfte die neue FIREBLADE sein.
Allerdings wird auf der deutschen HP noch das alte Modell gezeigt.
Damit sind Preise und technische Daten wohl noch nicht bekannt.
Daher gibt es hier dazu nicht viel zu sagen, denn wäre reine Spekulation.

 

Bei der VFR800F hat sich nicht viel getan, ist in meinen Augen aber nach wie vor ein interessantes Motorrad.
Ob es am eingeschränkten Erfolg liegt? Denn die VFR1200F wird auf der deutschen HP noch dargestellt, aber auf der Messe nicht gezeigt.
Schon lange kursiert auch das Gerücht, dass sie eingestellt werden soll.
Man wird sehen.
Mich persönlich konnte sie bei einer Probefahrt mit DCT einst nicht vollends überzeugen.

 

Schon viel spannender sind da die Crosstourer und Crossrunner Versionen der VFR, die dann VFR800X bzw. VFR1200X heißen.
Die Neuauflage der legendären AfricanTwin CRF1000L setzt sich exakt dazwischen, hat allerdings mit 95PS etwas weniger Leistung als die Crossrunner (106PS).
Mit 129PS aus dem 1.237ccm großen V4 ist die Crosstourer die stärkste und auch mit DCT verfügbar.

 

mehr Infos unter...
www.honda.de/motorcycles

 

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Bei Yamaha konnte die MT-10 SP viele Blicke auf sich ziehen.
Die Maschine sieht im positiven Sinne aus, wie eine Mischung aus Star Wars und den Roboter-Bikes aus Terminator 4.
Nicht nur die Optik ist rasant, sondern auch die Daten sind es.
998ccm, 160PS, 111Nm, 210kg.

 

Sehr interessant auch die Tracer.
Sie wird es in zwei Versionen geben und zwar als Tracer 700 und Tracer 900, die sich auch optisch unterscheiden.
Die Tracer 700 wartet mit 689ccm und 75PS auf, während die Tracer 900 ihre 115PS aus 847ccm schöpft.

 

Der spannendste Vertreter aus dem Bereich Adventure ist natürlich immer noch die XT1200Z bzw. ZE Super Téneré.
Aus 1.199ccm produziert ihr Motor 112PS, die 257kg bewegen müssen.
Da schafft die Konkurrenz natürlich mitunter wesentlich überzeugendere Werte.
Trotzdem hat sie ihre Fans.

 

Wichtigste Vertreter aus dem Bereich Superbike: R1 und R6.
Die R1 entfaltet aus 998ccm rund 200PS.
Dazu sieht sie nicht nur tierisch gut aus, sondern dürfte auch sonst hohen Ansprüchen genügen.
Ebenso beeindruckend ist ihr Gewicht von unter 200kg.
Von der YZF-R1 gibt es auch ein limitiertes Sondermodell namens R1M für fast 24.000 EUR.
Genauso optisch und technisch überzeugend ist die YZF-R6.
Wieviel Leistung sie aus den 599ccm großen Motor holt, ist noch nicht ganz bekannt, dürfte ihre Fans aber wohl kaum enttäuschen und liegt schätzungsweise über der der Vorgängerin.

 

mehr Infos unter...
www.yamaha-motor.eu

 

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Besonders beeindruckend erschien mir persönlich -auch wenn es viel mehr zu sehen gab- bei Triumph die Präsentation der facegelifteten TIGER EXPLORER XC, die in der Basis als XCa bei 18.600 EUR losgeht und in der gezeigten Ausstattung über 20.000 EUR kosten dürfte.
Zur Verteidigung sei gesagt, dass es sich hierbei um die Top-Variante handelt.

 

Die Triumph Tiger Explorer XCa verfügt über jede Menge technische Highlights:
6-Achsen Trägheitsmesseinheit (IMU), semiaktives Triumph-Fahrwerk (TSAS) mit WP-Federelementen, Off-Road Fahrmodus, Tempomat, Bordcomputer, selbstrückstellende LED-Blinker, Heizgriffe, Handprotektoren, zusätzliche 12V-Steckdose, Alu-Ölwannenschutz, Motorschutzbügel, Edelstahl-Kühlerschutz, Berganfahrhilfe, dynamischer Sport-Modus und voll konfigurierbarer Fahrer-Modus, elektrisch verstellbare Touring-Windschutzscheibe, LED-Nebelscheinwerfer, beheizte Fahrer- und Beifahrersitze, Reifendruckkontrollsystem (TPMS), CNC gefräste Fussrasten, Kofferhalterungen,...

 

Den Antrieb übernimmt ein 1.215ccm großer Dreizylinder mit 139PS und 123Nm Drehmoment.
Die Maschine wiegt 258kg und der Tank fasst 20 Liter.

 

mehr Infos, Bilder und Motorräder unter...
www.triumphmotorcycles.de

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